Die Spielzeugkiste im Business-Kontext: Was ist Lego Serious Play?

Laptop zuklappen und Beamer aus – LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP) heißt Denken mit den Händen!



Lego Serious Play ist nicht einfach nur spielen, das Wort „Serious“ lässt sich durchaus ernst nehmen. Denn während einem LSP-Workshop werden Marktstrategien entwickelt, große Visionen erschaffen oder Prozessabläufe greifbar dargestellt. Unkonventionell sind dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern vor allem der Weg dahin.

Je komplexer die Fragestellung, desto besser ist Lego Serious Play zur Lösung geeignet.

Wenn Manager, Marketing-Team oder Vertriebsmannschaft erstmal wieder erfolgreich in der Kindheit angekommen sind, dann werden die großartigen Vorzüge von Lego Serious Play sichtbar. Das Denken mit den Händen aktiviert beide Gehirnhälften und es werden Ergebnisse erzielt, die so sonst nie verbalisiert würden. Im Fokus eines Lego Serious Play-Workshops steht nicht die perfekte Lösungsfindung, sondern ein unkonventionelles und „out-of-the-box“- Denken. Die Lego Steine sind das Werkzeug um die Gedanken abstrahiert abzubilden. Doch wie funktioniert das?



Der Lego Serious Play Workshop


Ein LSP-Workshop lässt sich in verschiedene Phasen gliedern. Am Anfang steht dabei die Eingewöhnungsphase. Mit wenig komplexen Aufgaben gewöhnen sich die Teilnehmer an das Material und den Umgang mit den Lego-Steinen und lernen das Denken in Metaphern. In der nächsten Phase wird die zentrale Fragestellung des Workshops in den Fokus gerückt und von jedem Teilnehmer separat bearbeitet. Dabei gilt: Je komplexer die Fragestellung, desto besser ist Lego Serious Play zur Lösung geeignet. Vermeiden Sie Fragen, die mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten sind, damit lässt es sich schwer bauen. Geeignete Fragestellungen im Business-Kontext könnten sein:


  • Wie schaffen wir es, der attraktivste Arbeitgeber in unserer Branche zu sein?

  • Welche externen Einflussfaktoren beeinflusst unsere Entwicklung?

  • Wie kann unser Unternehmen in den nächsten drei Jahren den Umsatz verhundertfachen?


Ziele, die nicht nur ambitioniert, sondern fast absurd erscheinen, sogenannte „Moonshots“, eignen sich bestens für einen Lego Serious Play Workshop. Die Frage nach der Verhundertfachung des Umsatzes regt die Phantasie und abstrahierendes Denken an und zwingt die Teilnehmer geradezu, andere Denkpfade einzuschlagen.


Für einen Lego Serious Play-Workshop sollte mindestens ein Tag eingeplant werden.

In der nächsten Phase beginnt die Gruppenarbeit. Aus den einzelnen Modellen wird im Team ein großes, zusammenhängendes Modell diskutiert und erbaut. Abschließend erfolgt die Dokumentation per Foto oder Video und die Präsentation des Modells.


Im Zweitages- LSP Shop bleibt ausreichend Zeit zur Dokumentation des Modells. Außerdem können konkrete Maßnahmen beschlossen werden.

Für einen Lego Serious Play-Workshop sollte mindestens ein Tag eingeplant werden. Stehen zwei Tage zur Verfügung, können in weiteren Phasen noch externe Faktoren und Abhängigkeiten gebaut und in Verbindung mit dem Modell gebracht werden. In einer weiteren Session werden Maßnahmen abgeleitet, um die Konzepte und Ideen des Modells in die Realität zu bringen.



Der Lego Serious Play Moderator/ LSP-Facilitator


Kritischer Erfolgsfaktor und viel wichtiger als die Steine, ist der Lego Serious Play-Moderator. Denn Ergebnisse können nur dann entstehen, wenn die LSP-Methode in der Tiefe verstanden ist. Der Moderator gibt Leitplanken vor, berät im Vorfeld und kennt das Zielbild. Dass Lego Serious Play kein Entertainment, sondern ernsthaftes Spielen ist, gilt es den Teilnehmern zu vermitteln – auch wenn die Methode eine willkommene Abwechslung zum Tagesgeschäft darstellt.

Hierfür bietet Lego nicht nur die passende Lego Serious Play Produktlinie an, sondern auch gleich eine LEGO® SERIOUS PLAY® Facilitator- Zertifizierung – ganz schön clever! Kleine Sets zum Einstieg in die Lego Serious Play-Methode gibt es schon für wenige Euro. Die Profivariante, das „Identity and Landscape Set“, kostet knapp 700€ und ist für eine Teilnehmerzahl von Maximal 12 Personen geeignet. Gerade bei großen Gruppen ist das natürlich eine relevante Investition, daher gibt es einige Anbieter, die Lego Serious Play verleihen und sich dann auch hinterher noch gleich um die Sortierung kümmern – ein nicht unerheblicher Arbeitsaufwand bei 2631 Teilen.

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Teambuilding mit Lego Serious Play



So geht Teambuilding mit Lego Serious Play. Die Teilnehmer erklären mit den Händen und hören mit den Augen zu

LSP ist sicher keine Wunderwaffe und auch nicht das richtige Tool, um ein Unternehmen aus der Schieflage zu manövrieren. Es gibt keinerlei Garantie, dass die erarbeiteten Ansätze weiterverfolgt werden oder Anwendung in der Praxis finden. Garantiert ist Lego Serious Play allerdings ein hervorragendes Teambuilding-Tool, ob zum „Eingrooven“ neuer Teams oder zum abteilungsübergreifenden Kennenlernen. Sinnvoll ist der Einsatz dabei ab einer Gruppengröße von vier Teilnehmern, nach oben gibt es dann keine Grenze. Das macht Lego Serious Play auch für eine große Teilnehmerzahl attraktiv und bringt eine unkonventionelle Abwechslung ins Programm, ob Bereichskonferenz oder Jahresabschlusstreffen. Ganz ohne Beamer und Laptop, back to the Roots, ab ins Kinderzimmer.


Weiterführende Infos zu Lego Serious Play


Mehr Infos zu Lego Serious Play und Workshops: https://www.helloagile.de/lsp

Über die Methode: https://www.lego.com/de-de/seriousplay/the-method

Lego Serious Play Sets im Lego-Shop: https://shop.lego.com/de-DE/category/serious-play

Das LSP-Buch für Moderatoren: https://amzn.to/2EQTx60

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